Dach:
Zwischen die Sparren (auch Dämmsack-System).
In Flachdach-Hohlräume (Bungalow; Hochhaus).
Oberste Geschossdecke:
Im Deckenhohlraum (Kehlbalkenlage); auf der Decke freiliegend.
In Neukonstruktion begehbar (Dämmhülsen-System).
Wand:
In Innendämmungs-Konstruktion von Außenmauerwerken.
In Außenwänden bei Holsständer- und Holz-Rahmenbauweise.
Zwischendecke:
Im Deckenhohlraum.
Kellerdecke:
Im Deckenhohlraum (massive Gewölbe mit Holzbodenkonstruktion).
In Fußbodenkonstruktionen (auch für den Neubau).
Sonderbauteile:
Verfüllung von Hohlräumen: Drempel, Schächte, WW-Speicher, Heizkörpernischen.
Zellulose-Dämmstoffe, wie z.B. Isoflock, können mit dem Einblasverfahren besonders effizient und preiswert verarbeitet werden. Hierbei werden auch Fugen zu angrenzenden Bauteilen - wie sie bei der Montage von Plattendämmstoffen entstehen könnten - optimal mit Zellulose ausgefüllt. Hierdurch wird zusätzlich die Winddichtigkeit des gedämmten Bauteils verbessert. Gegenüber mineralischen Dämmstoffen, verzögert Zellulose aufgrund ihrer höheren Wärmespeicherkapazität die sommerliche Überhitzung von Wohnräumen und weist aufgrund ihrer Kapillaraktivität ein günstiges Feuchtigkeitsverhalten aus.
| Eigenschaften | Technische Daten | Hinweise |
|---|---|---|
| Wärmeleitfähigkeit | 0,040 W/mK | Rechenwert |
| Brandverhalten | B – s2, d0 / B2 | DIN EN 13501-1 / DIN 4102-1 |
| Wasserdampfdiffusionswiderstand: | 1 µ | sehr gering |
| Wärmespeicherkapazität c: | 1.8 bis 2.1 KJ / kg K | gut |
| Verarbeitungsdichte | 28–65 kg / m³ | frei aufliegend – stark verdichtet |
| Lieferform | loser Faserdämmstoff | 12,5 kg Sack |
Der Zellulose-Einblasdämmstoff besteht aus zerkleinerten und gemahlenen Altpapier. Durch spezielle Zusätze (z.B. Borate, Aluminiumsulfate, Ammoniumpolyphosphate) werden die Brandschutz-, Nagetierschutz- und Fäulnisschutzeigenschaften verbessert.